Axel Miesner: DEA ignoriert die Meinung der Menschen vor Ort

Seismische Messungen auch in Zukunft verhindern

Dass die DEA Erdoel AG einen erneuten Antrag auf die Suche nach Erdgas in den Landkreisen Osterholz und Verden sowie dem Landkreis Rotenburg und der Stadt Bremen stellt, zeigt doch, dass ihr die Sorgen der Menschen letztlich überhaupt nicht interessieren. Auch wenn diese Verlängerung keine Genehmigung auf seismische Messungen beinhaltet, für die ein separater Antrag gestellt werden muss, führt dieses Agieren des Konzerns doch zu Enttäuschungen bei den Menschen vor Ort.  Die DEA spricht immer wieder vom Dialog, aber entscheidet doch gegen die Bürgerinnen und Bürger.

Anfang Dezember 2018 hat die DEA ihren damaligen Antrag auf seismische Messungen in unseren Landkreisen aufgrund des Zusammenstehens der Bürgerinnen und Bürger sowie der Kreistage und Gemeinderäte zurückgezogen. Sollte die DEA nunmehr wiederholt versuchen, sich gegen die Menschen in unseren Landkreisen zu stellen, wird es weiterhin eine katego­rische Ablehnung geben. 

Die Erdgasindustrie hat selbst dafür gesorgt, dass es aufgrund von Unregelmäßig­keiten bei der Erdgasförderung keine Akzeptanz mehr in der Bevölkerung gibt.


Der Umweltausschuss des Landtages führte Gespräche in Ottawa und Toronto. Gleiche Themen, gleiche Ziele. 

Der Umweltausschuss des Landtages hat in Kanada Gespräche über die Themenfelder Energie, Klimawandel und Wirtschaft geführt. Deutlich wurde, dass die Themen in Kanada dieselben wie in Deutschland und Niedersachsen sind und die beiden Länder mit der emissionsfreien Energieerzeugung die gleiche Zielsetzung haben. Auch Kanada hat den Kohleausstieg beschlossen, wobei der Anteil mit 10% deutlich geringer ist als in Deutschland mit ca. 30 Prozent. 

Das niedersächsische Huntorf in der Wesermarsch hat uns in Toronto erreicht. Bei der Fa. Hydroster wurden wir über innovative Lösungen zur Speicherung von Strom mittels Energieumwandlung informiert. Infolge der Abschaltung grundlastfähiger Kernkraft- und Kohlekraftwerke bedarf es der noch besseren Integration der volatilen Energiearten wie Sonne und Wind, die nicht ständig verfügbar sind. Sonnen- und Windstrom, der dann zur Verfügung steht, wenn er nicht genutzt werden kann, wird in Druckluftspeicher, die sich in unterirdischen Kavernen befinden, gespeichert und dann wieder zur Verfügung gestellt, sobald der Strombenötigt wird, aber weder die Sonne scheint noch der Wind weht.

Wasserstoffanwendungen aus Kanada für Niedersachsen haben wir bei der Fa. Hydrogenics in Toronto kennengelernt. Der Wasserstoffzug Alstom iLint, der zwischen Bremerhaven und Buxtehude verkehrt, ist mit einer Brennstoffzelle der besuchten Firma ausgestattet. Der Einsatz von Wasserstoff wird gerade sehr intensiv diskutiert. Überschüssiger „Windstrom“, der gerade in Norddeutschland zur Verfügung steht, kann über einen Elektrolyseur in Wasserstoff und Sauerstoff getrennt und dann wieder über die Brennstoffzelle „zurückverstromt“ werden. Anwendungen wie Züge, Busse und Autos können somit CO2-frei angetrieben werden und somit gerade in Städten die Luftqualität verbessern sowie den Lärm reduzieren. 

Sowohl in der deutschen Botschaft als auch im Generalkonsulat haben wir über die wirtschaftliche Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Deutschland/Niedersachsen und Kanada gesprochen. 800 deutsche Unternehmen mit 55.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Kanada tragen zur wirtschaftlichen Entwicklung und gemeinsamen Wertschöpfung bei. Dieses erhält und schafft Arbeitsplätze auf beiden Seiten des Atlantiks. Der gute Ruf Kanadas in Deutschland wird diesen Weg weiterhin positiv begleiten.


Interessierte Gäste aus dem Wahlkreis besuchten den Niedersächsischen Landtag

Auf Einladung des örtlichen Landtagsabgeordneten Axel Miesner besuchten Mitbürgerinnen und Mitbürger aus dem Wahlkreis den Landtag in Hannover. Beeindruckt vom neuen Plenarsaal, der den 1962 eröffneten und damit in die Jahre gekommenen Sitzungssaal ablöste, führten die Gäste danach das Gespräch mit Axel Miesner. Er erläuterte die Arbeit im Landtag, den Ausschüssen und Arbeitskreisen sowie den Fraktionen. Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer rundeten den Besuch ab, der auch einen Bummel durch die Innenstadt beinhaltete.


Städtebauförderung 2019:
Wümme-Wiese-Region erhält
390.000 Euro

Der Flecken Ottersberg erhält zusammen mit seinen Partnerkommunen in der Wümme-Wieste-Region 390.000 Euro aus dem Städtebauförderungspro­gramm, Teilprogramm „Kleinere Städte und Gemeinde“ der Landesregierung für 2019. Dieses teilte der örtliche Landtagsabgeordnete Axel Miesner heute Bürger­meister Horst Hofmann mit.

Mit Unterstützung von Städtebauförderungsmitteln werden die Kommunen in die Lage versetzt, unsere ländliche Region weiter positiv zu entwickeln und attraktiv zu gestalten.