Landesregierung stellt die Weichen für schnelles Internet

Bis 2022 wird das Land 1 Milliarde Euro für die Digitalisierung bereitstellen – Breitbandkompetenzzentrum in Osterholz-Scharmbeck wird gestärkt

Mit einem Antrag der Regierungsfraktionen von SPD und CDU zum Breitbandausbau sowie der Digitalisierung und damit der Gestaltung des digitalen Wandels startet der Landtag in die erste Sitzungswoche der neuen Wahlperiode.
Die breitbandige Datenkommunikation, das schnelle Internet, wird als Standortfaktor immer wichtiger. Unternehmen ebenso wie Familien orientieren sich an der Verfüg- barkeit einer leistungsfähigen Internetanbindung. Was vor vielen Jahrzehnten der Straßenbau in unseren ländlichen Räumen war ist heute der Ausbau des „schnellen Internets“. Auch die Digitalisierung der Wirtschaft ist ohne eine leistungsfähige Datenkommunikation undenkbar. Wer hier den Anschluss verpasst, muss sich nicht wundern, wenn auch die Unternehmen den Anschluss verlieren und damit Arbeits- plätze in Gefahr geraten.
Konkret geht es darum, bis Mitte 2018 einen „Masterplan Digitalisierung“ zu erstellen, in dem konkrete Zeitpläne und Handlungsempfehlungen für den Ausbau der digitalen Infrastruktur zusammengefasst werden. Darüber hinaus müssen die Förderprogramme der EU, des Bundes und des Landes aufeinander abgestimmt und synchronisiert werden. Förderkonflikte zwischen Bund und Land, wie sie gerade bei den jetzigen Förderrunden festzustellen sind, müssen der Vergangenheit angehören, um die Mittel zügig in Projekte einzusetzen.
Um den Breitbandausbau zu beschleunigen und die Digitalisierung voranzubringen, wird das Breitbandkompetenzzentrum in Osterholz-Scharmbeck ausgebaut und gestärkt.